Warum mit dem Fahrrad?

Es gibt mehrere Gründe warum ich ausgerechnet das Fahrrad als Reisemittel vorgeschlagen habe. Hier will ich die Idee dahinter ein wenig erklären.

Auf Augenhöhe und mit viel Respekt unterwegs

Das Fahrrad ist ein sehr einfaches Fortbewegungsmittel. Nahezu jeder Mensch auf der Welt kann Fahrradfahren. Es ist ein erschwingliches Fahrzeug, welches uns alle mobil macht. Egal ob Arm oder Reich, wenn wir Fahrradfahren bewegen wir uns alle auf derselben Ebene.

Für die meisten Menschen in der westlichen Welt, ist das Fahrrad ein Freizeit oder Fitnessgerät. Die meisten fahren sonntags bei schönem Wetter mal eben zum Bäcker. Einige wenige nutzen das Fahrrad, um auf die Arbeit zu kommen. Kaum einer kann es sich vorstellen mit dem Rad eine Langzeitreise zu unternehmen. Schon gar nicht wenn es darum geht, aus eigener Kraft in ein fremdes Land zu reisen.

„Was! Nach Spanien mit dem Fahrrad?

Wieso flliegt ihr nicht?“

Dann fliege ich über alles drüber was sehenswert ist.

Auf einem Fahrrad erlebet man Land und Menschen viel intensiver als mit einem Auto oder Wohnmobil. Man fällt auf und kommt viel eher ins Gespräch. Diese Begegnungen führen zwangsläufig dazu, dass man die Kulturen von einer anderen Seite erleben kann. Es ist für die Menschen, motivierend jemanden kennen zu lernen, der mehrere tausend Kilometer mit dem Rad zurückgelegt hat. Man bekommt auch sehr viel Respekt entgegengebracht. Die Menschen interessieren sich für die Reise und für den Reisenden. Je nachdem in welchem Land man unterwegs ist, können sich die Menschen eher mit einem Fahrradreisenden identifizieren, als mit jemanden der mit einem Mercedes G-Klasse oder einem fetten Wohnmobil durch ein Land fährt.

Langsames Reisen macht glücklich

Wer kennt das nicht, man ist in Urlaub und hetzt von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten. Schnell mal das Obligatorische Bild gemacht, bei Instagram und Facebook geteilt und dann nichts wie ab an den Pool. Schliesslich will man sich ausruhen, bevor man in zwei Wochen wieder arbeiten muss. So ein Urlaub sieht dann meist folgendermassen aus. Schlafen, Essen, Sightseeing und Pool oder Strand. Wenn man nachhause kommt, ist man meistens mehr gestresst als davor. Trotzdem das man im Urlaub ist, wird man auch hier von einem Zeitplan gesteuert.
Für uns ist ein Pauschalurlaub keine Art, um ein Land kennenzulernen. Um die Impressionen eins Landes wahrzunehmen, muss man sich langsamer fortbewegen. Dafür ist das Fahrrad, perfekte geeignet.

Der Reiz vor der Ungewissheit, ein echtes Abenteuer

In unserer Welt sind wir es gewohnt zu planen. Wenn wir eine Reise buchen, dann wissen wir wo wir schlafen. Wir wissen wo wir Essen herbekommen. Wir wissen das es sicher ist.

Auf einer Fahrradreise kann man sowas nicht richtig planen. Oft weis man nicht wo es einen hinführt. Der nächste schlafplatz könnte am Strand sein, aber genauso gut kann es im Zelt unter einer Brücke sein. In Europa hat man das Glück, dass es überall Supermärkte und kleine Läden gibt. Auch Zelt und Campingplätze findet man eigentlich überall. In Afrika und Asien wird es noch ein bisschen abenteuerlicher. Ich bin fest davon überzeugt, dass uns diese Erfahrung zu einem anderen Menschen macht.

Man ist stets in Bewegung

Ja, man ist immer in Bewegung das hält einen Fit. Als netten Nebeneffekt sieht man noch die Welt. Mehr muss ich dazu nicht sagen.

Ein echtes Abenteuer erleben

RAUS AUS DER KOMFORTZONE!

Man braucht nicht den Mut, um eine solche Reise zu unternehmen. Man muss mutig genug sein, ein geregeltes Leben hinter sich zu lassen. Raus aus dem Hamsterrad.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.